Begutachtungsprozess FTI

Erleutete Straße mit Verkehr  zwischen Hochhäusern

Das Begutachtungsverfahren für marktnahe Förderung muss gesonderte Ansprüche erfüllen. Speziell ausgewählte Gutachterinnen und Gutachter prüfen die Anträge auf Markt- und Innovationspotenzial. Auf dieser Seite ist das Verfahren dargestellt, das zur Entscheidung führt, welche Anträge eine Förderung erhalten.

Die Gutachterinnen und Gutachter, welche die Anträge sehen und bewerten, werden von der Europäischen Kommission sorgfältig ausgewählt. Sie müssen unabhängig, objektiv und gründlich arbeiten und jegliche Interessenskonflikte ausschließen können. Die Tätigkeit ist streng vertraulich und jeglicher persönliche Bezug zum begutachteten Konsortium führt zum Ausschluss für diesen Antrag.

Ablauf der Evaluierung

Für jeden Antrag werden online vier verschiedene Gutachten angefertigt. Es gibt jeweils einen verantwortlichen Gutachter bzw. Gutachterin, die einen Consensus Report vorschlägt. Dieser stellt einen Konsens aus den individuellen Gutachten dar und muss von den anderen mitgetragen werden. Jeder der Teilbereiche wird mit Punkten bewertet. Diese Punktwerte werden den Antragstellenden zusammen mit Schwächen des Antrags im Evaluation Summary Report aufgezeigt.

Die Anträge müssen bestimmte Schwellenwerte überschreiten, um förderfähig zu sein:

  Maximale Punktzahl Schwellenwerte FTI Gewichtung für Rangliste
Excellence 5 4 25 %
Impact 5 4 50 %
Implementation 5 3 25 %
Gesamt 15 13  

Der Schwellenwert für die Kriterien "Impact" und "Excellence" ist 4. Der Schwellenwert für das Kriterium "Implementation" 3. Der Gesamtschwellenwert für die drei Kriterien beträgt 13. Das Kriterium "Impact" wird für die Rangliste zu 50 % gewichtet, die beiden Kriterien "Implementation" und "Excellence" zu jeweils 25 %.

Sie können sich auch selbst als Gutachterin bzw. Gutachter für marktnahe Förderinstrumente registrieren.