EIC: Fast Track to Innovation

Großstadt bei Nacht, fotografiert mit Zeitraffer

Fast Track to Innovation (FTI) wurde als Pilotinitiative bereits 2015/16 getestet und ist nun im Rahmen des European Innovation Council (EIC) neu aufgelegt worden.

FTI verfolgt die Zielsetzung, bahnbrechende technologische oder dienstleistungsbezogene Innovationen mit einem interdisziplinären und transsektoralen Ansatz zeitnah in marktreife Produkte, Verfahren, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle umzusetzen. Das Instrument ist "bottom-up", das heißt es gibt keine thematischen Vorgaben für die Innovationen. Analog zum Technology Readiness Level (TRL) 6 muss zu Projektbeginn die Demonstration unter Einsatzbedingungen möglich, also ein Demonstrator vorhanden sein und funktionieren. Im Vordergrund der Bewertung steht das Marktpotenzial der Projektidee. Ein weiteres Kriterium ist, dass die Lösung innerhalb von drei Jahren nach Projektstart auf den Markt gebracht werden kann.

Das Instrument ist für alle Arten von Einrichtungen, unter anderem Industrie (kleine und mittlere Unternehmen sowie Großunternehmen), Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen offen. Antragsberechtigt sind Konsortien mit drei bis fünf unabhängigen Partnern mit Sitz in mindestens drei Staaten der EU oder assoziierten Staaten. Dabei müssen bei drei bis vier Partnern mindestens zwei, bei fünf Partnern mindestens drei aus der Industrie (for-profit) kommen oder mindestens 60 % des Gesamtbudgets an die Industrie gehen. Die maximale Fördersumme pro Projekt beläuft sich auf 3 Millionen Euro. Die Förderquote beträgt für private gewinnorientierte Organisationen 70 % und für nicht-gewinnorientierte Organisationen 100 % der erstattungsfähigen Kosten.

Anträge können nach Öffnung der Ausschreibung jederzeit auf dem Teilnehmerportal eingereicht werden. Es gibt pro Jahr drei Stichtage. Um eine gezielte marktnahe Förderung zu ermöglichen, sollen die Projekte spätestens sechs Monate nach dem Stichtag beginnen.

Weitere Informationen zur Teilnahme finden Sie hier.

Informationen zu den Änderungen gegenüber der Pilotphase finden Sie hier.